Holzkunst

image„Sauschneid Sepp“, wie Josef Habersatter genannt wird, ist passionierter Holzkünstler und fertigt (hauptsächlich) aus Zirbenholz kleine und große Kreationen. Er hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten einen Namen gemacht und ist vielen bis über die Grenzen hinaus bekannnt. Doch nicht nur als Holzkünstler hat er Freigeist bewiesen, sondern auch als Skilehrer, als er jahrzehntelang in den Wintersaisonen das Geheimnis des “Schönskifahrens” lehrte. Wie kein anderer schafft er es, auf Skispitzen zu stehen und von “Ein- und Paarhufern” zu philosophieren.

a (219)Seit ein paar Jahren ist Sepp in Pension und bezeichnet sich selbst als “Restzeitverwerter”. Während dieser Verwertung seiner Lebenszweit kommen Sepp viele Gedanken, die den Menschen, die ihn kennen, als “Seppologie” bekannt ist. Kaum ein anderer schafft es, so schlagfertig auf aktuelle Themen der Region einzugehen, wie er. Auch regt er mit seinen Gedanken die Köpfe der Menschen an.

Sein Slogan „Herz für Holz“ steht für Sepps Eigenschaft, jedes noch so kleine und scheinbar unwichtige Stück Holz zu etwas Besonderem zu machen. Jedes Stück ist ein Unikat und in seiner Form, Maserung oder seinem Aussehen einzigartig.

Die Geburtsstätte dieser ”schneidigen Kreationen” befindet sich auf 1.200 m Seehöhe in einem Zulehen auf der Radstädter Löbenau. Hier werden mit einer Motorsäge, einem Sägewerk, vielen Ideen und einem Händchen für das richtige Holzstück wunderbare Dinge geschaffen. Sie alle sind ein Unikat und einzigartig. Nicht nur die Einheimischen, sondern auch die Urlauber stellen sich gerne eine “sauschneid’sche Kreation” in ihre vier Wände.

 

Kreativität braucht Chaos.

Wer einmal beim Sägewerk war, weiß, was kreatives Chaos ist. Und allein der Blick auf dieses „Chaos“ vom Sauschneid Sepp ist ein Besuch wert. Man erlebt immer wieder „Aha-Momente“ und „Ohhh-Augenblicke“ und manchmal bleibt einem einfach nur der Mund offen. Und wer Geduld hat, der kann allerhand Wissenswertes aus der „Seppologie“ erfahren – mit Nachdenkgarantie!

 

 


 

Ein Herz für Zirbenholz

Holzkünstler aus Radstadt hat seinen Lebenstraum wahr gemacht.

Artikel der Landwirtschaftskammer Salzburg / © Ing. Christine Mooslechner

index„Das Geheimnis des Glücks ist die Freude am Werk“, dieses Sprichwort hängt nicht umsonst an der großen Holztür, die zur Werkstatt am alten Zulehen führt. Die Freude am Werk findet Josef Habersatter, besser bekannt als „Sauschneid Sepp“, schon seit mehr als 20 Jahren in der Verarbeitung von Zirbenholz.

Vor 20 Jahren kaufte er sich, um seinem Hobby nachzukommen, ein Kleinsägewerk. Neben Zaunstempeln und Brettern begann er dann Blumentröge, Dachrinnen und Brunnen zu fräsen. Danach entstanden die ersten Skulpturen und nach und nach merkte er die Erfüllung in dieser Arbeit und die große Leidenschaft, aus Holz noch mehr zu machen.

So kann er in der Zwischenzeit auf eine breite Palette an Dekorativem blicken: Teelichter, Holzherzen, Zirbenbäumchen in allen Größen oder Skulpturen, die unter anderem besondere Plätze in der Region einnehmen, tragen das Handzeichen vom „Holzvirusträger“. Dies entspricht seiner breit angelegten „Seppologie“, denn: „Die Landwirtschaft könnte sich noch besser mit dem Tourismus identifizieren, wenn wir uns unaufdringlich mit unseren Produkten in den Kreislauf integrieren und die Region sichtbar machen, hier wäre noch ein großes Potenzial“, schildert Sepp Habersatter, den es an Ideen dazu nicht fehlt. Dass es im Leben um Anerkennung für die Arbeit geht und sich der Erfolg bei einer Tätigkeit, wo man mit Herzblut dabei ist, von selbst einstellt, sind für ihn Eckpfeiler seines Tuns – trotzdem schätzt er die aktive Landwirtschaft und bekräftigt deren Wichtigkeit für die Region: „Ich habe mir durch die Umstellung auf Mutterkühe Zeit geschaffen, um meiner Neigung und Leidenschaft nachzugehen, die besser zu mir passt, seit dem bin ich entspannter.“

 


 

#migibtsa-Beitrag von Sepp Habersatter auf EnnsPongON

sepp mi gibts apngAls passionierter Holzkünstler bin ich seit Jahrzehnten der Zirbe verfallen und fertige aus vermeintlichen Holzresten noch brauchbare Dekorationsartikel, sogenannte schneidige Kreationen.

Ich bin Landwirt beim Sauschneidhof in Radstadt und sehe mich, seit ich in Pension bin und meinen Betrieb übergeben habe, als Restzeitverwerter. Während dieser Verwertung meiner Lebenszeit kommen mir viele Gedanken, die vielen Menschen, die mich kennen, bereits als „Seppologie“ bekannt ist.

Eines Tages kam mir beim sinnieren der Gedanke eines „Mi gibt’s a“. Andere sagten: „Warum?“. Ich denke: Warum nicht?
Warum können sich nicht Menschen aus der Region zusammentun und sich gemeinsam präsentieren? Der Ennspongau hat doch viel mehr zu bieten als nur Berge, Hotels und Lifte. Der Ennspongau ist auch innovativ, kreativ und zukunftsorientiert mit all seinen kleinen Unternehmern und Selbständigen. Denn: „Nur wer baut, der Zukunft vertraut“.

In diesem Sinne freut es mich sehr, dass die Idee des „Mi gibt’s a“ Realität geworden ist und sich über ein Dutzend kreative Köpfe aus der Region zusammengetan haben, um sich gemeinsam zu präsentieren. Nur gemeinsam können wir eine wertvolle Zukunft schaffen, bei der jeder einzelne sein Können zeigen kann. In der Masse verschwindet man, doch in der Gruppe können wir hervortreten.“

Mehr dazu auf www.facebook.com/ennspongon im Album „Mi gibt’s a“ oder www.ennspongon.at