Sauschneidalm

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Die Sauschneidalm ist der kleine Schatz vom Sauschneidhof. Auf 1.700 m Seehöhe in den Radstädter Tauern gelegen ist sie ein wahres Naturjuwel. Sie bietet der heimischen Flora und Fauna ein kleines Paradies und nennt nicht nur Wald, Almweiden und so manch geschliffene Felsen aus der Eiszeit sein eigen, sondern auch ein verstecktes Hochmoor und kleine gut geschützte Hochplateaus.

Unsere Alm ist im Sommer eine schmackhafte Weidefläche für unsere Kühe und deren Kälber mit zahlreichen Almkräutern und Bächen mit frischem Quellwasser. Von Juni bis September streift die große Herde mit ein oder zwei Stieren am Fuße des Seekarspitz zwischen Ober- und Untertauern umher und erfreut sich der Ruhe.

 

 

Wanderer sind auf unserer Alm herzlich willkommen. Bitte beachte jedoch, dass Hunde nur auf Eigenverantwortung mitgenommen werden dürfen. Mutterkühe sind leider unberechenbar, wenn sie ihre Jungen schützen möchten oder sich bedroht fühlen. Solltest du Zirbenzapfen, Beeren oder Pilze sammeln wollen, ist dies nur mit unserem Einverständnis erlaubt.

 

 

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Unsere Alm als Filmkulisse

Die Almhütte selbst ist seit einigen Jahren nicht mehr bewirtschaftet und wird nur noch privat genutzt. Die Hütte, die mittig weiter hinten steht, ist ein Überbleibsel von einem Filmdreh. Ein deutsches Produktionsteam nutzte die Sauschneidalm als Kulisse für den Film „Die Verzauberung“, bei dem auch Christoph Waltz mitspielte. Die einfach gebaute Hüttenattrappe trotzte allen Widrigkeiten und steht nach fast 10 Wintern und jeder Menge Schnee noch immer.

 

Die Geschichte der Sauschneidalm

Unsere Alm mag schon viel gesehen und erlebt haben. Bestimmt war sie schon zu Zeiten der Römer bewandert worden, erreicht man doch über das “Steinkar’l” Forstauwinkel, was vom Gipfel des Seekarspitz schön zu sehen ist. Im Landesarchiv Salzburg konnte folgendes festgestellt werden: 1848 war eine gewisse Wittwe Anna Schäfer Besitzerin der “Alpe Großscharten”. Ihr folgte 1871 Filipp Kirchner, am 15. Mai 1882 Gotlieb Berger und am 25. Juni 1887 Josef Habersatter, der Sauschneidbesitzer. Zum Sauschneidgut gehörte zu dieser Zeit eine Alm auf der Fager in Forstau. Laut Chronik verkaufte ein “Frinerbauer in Ramsau” die Großschartenalpe vulgo Sinnhubalpe an Josef Habersatter, der die Fageralm verkaufte. Seit dem ist die Sinnhubalpe die Sauschneidalm und es wurde gleich im ersten Sommer darauf das Vieh samt Hausstand auf die Alm gebracht.